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Organisatorische Veränderungen im Jobcenter Kreis Paderborn

Aktionstag "Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung"

Berufschancen trotz Behinderung

Hilfreiche Impulse für Unternehmen zur Inklusion in der Arbeitswelt

Paderborn, 03. Dezember 2015. Wie unterstütze ich Beschäftigte mit einer Behinderung? Wie gehe ich mit Depressionen bei einem Kollegen um? Welche Möglichkeiten gibt es, behinderte oder psychisch erkrankte Mitarbeiter wiedereinzugliedern? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich Unternehmensvertreter, Fachleute aus Institutionen und sonstige Interessierte auf der diesjährigen Veranstaltung anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen. Dass trotz einer Behinderung erfolgreiche Karrieren in der Arbeitswelt möglich sind – das bestätigten Vorträge und Beispiele aus der Praxis.

Eingeladen hatte das Netzwerk „Aktion Inklusion OWL“, in dem die Jobcenter Kreis Paderborn und Kreis Höxter, die Agentur für Arbeit Paderborn, die Regionalagentur OWL, der Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e.V., die Sozialpsychiatrische Initiative Paderborn e.V., die Stiftung Kolping-Forum Paderborn sowie eine Reihe von Integrationsunternehmen und Bildungsträger vertreten sind. Dabei waren Austausch und Vernetzung auch im Fokus der Veranstaltung – besonders beim sogenannten „Markt der Möglichkeiten“, in dem alle beteiligten Institutionen Rede und Antwort standen und Informationen über ihre Arbeit weitergaben.

Auch die Jobcenter und die Agentur für Arbeit bemühen sich sehr um die Zielgruppe der behinderten Menschen, was Horst-Hermann Müller als Geschäftsführer des Jobcenters Paderborn bestätigen konnte: „Zielgerichtete Maßnahmen zur Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt haben bei uns einen hohen Stellenwert.“ Neben Unterstützungsangeboten direkt für Betroffene sei auch der Arbeitgeberservice aktiv, um Unternehmen auf die Beschäftigungspotentiale der behinderten Menschen hinzuweisen.

In ihrem Vortrag zur Depression in der Arbeitswelt vermittelte Hildegard Harmeier, die in der Klinik Rosenberg tätig und stellvertretende Vorsitzende des Paderborner Bündnisses gegen Depression ist, dass Menschen mit einer Depressionserkrankung heute eher auf Verständnis in ihrem Umfeld hoffen können. Sie gab Anregungen auch für Arbeitgeber, wie man die anfängliche Hilfslosigkeit überwinden und betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt begleiten kann. Christian Ahlers von der Deutschen Rentenversicherung stellte den Betriebsservice Gesunde Arbeit als kostenloses Beratungsangebot für Unternehmen der Region vor. Neben Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, zur Betrieblichen Gesundheitsförderung und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement werden u.a. auch Anfragen zur Integration von Menschen mit Behinderungen kompetent von ihm und seinem Team bearbeitet. Beide Referenten wie auch Vertreter aus Unternehmen der Region gaben in einem Podiumsgespräch weitere Einblicke in die betriebliche Herausforderung des Umgangs mit psychischen Erkrankungen.

Spontan und kreativ ging es beim Einsatz des Improvisationstheaters „Improsant“ zu – wo das Thema „Inklusion in der Arbeitswelt“ einmal auf besondere Art und Weise dem Publikum näher gebracht wurde. Aha-Effekte und Humor waren dabei praktisch vorprogrammiert. Eindrücke von dieser Veranstaltung und den Aktionen aus den Vorjahren sind auch unter Facebook abrufbar: www.facebook.com/Aktion.Inklusion.

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