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Teilnehmer des Projektes JobAct führen die Odyssee auf

Teilnehmer des Projektes JobAct führen die Odyssee auf

Teilnehmer des Projektes JobAct führen die Odyssee auf

„Sie kamen als einfache Hartz IV-Empfänger und verließen das Projekt als Helden“ – so beschreibt es Maximilian Bucher, selbst Teilnehmer und Darsteller des Königs Alkinoos im Theaterstück „Eine Odyssee von Aufbruch, Liebe und Wagnis“. Vielleicht sind sie ohne große Erwartungen in das Projekt gestartet, aber wer bei der Premiere am 23. Juli in Schloß Hamborn dabei war, konnte spüren: Sie alle stecken voller Energie und Visionen für ihre eigene Zukunft.

Mit Standing Ovations und Jubelrufen wurden die Darsteller der Odyssee nach der Premiere belohnt. Fünf Monate Vorbereitung, harte Arbeit und über den eigenen Schatten springen haben mit der Erstaufführung des Stückes ihren Höhepunkt erreicht. Stefan Filipiak von der Projektfabrik führte die Zuschauer durch den Abend. Im Publikum unter vielen anderen: Wolfgang Weigl (stellvertr. Landrat Kreis Paderborn), Horst-Hermann Müller (Geschäftsführer Jobcenter Kreis Paderborn), Rüdiger Matisz (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Paderborn), Johannes Tack (Vorstandsvorsitzender Sozialpsychiatrische Initiative Paderborn e.V.), Sandra Menke (Bereichsleiterin Markt und Integration im Jobcenter Kreis Paderborn) und Janine Sachse (Projektansprechpartnerin im Jobcenter Kreis Paderborn. Sie alle konnten sich bei der Premiere von der tollen schauspielerischen Leistung der Darsteller überzeugen.

Die Geschichte von der erfolgreichen Theateraufführung begann jedoch viel eher: Im vergangenen März starteten die Teilnehmer im Projekt JobAct to Connect der Projektfabrik gGmbH, lokal unterstützt durch den Kooperationspartner Sozialpsychiatrische Initiative Paderborn e.V. (SPI) und finanziert vom Jobcenter Kreis Paderborn. Im Fokus stand zwar die Inszenierung des Theaterstückes, zu welchem Christel Brüning die Regieführung übernommen hat. Ein weiteres wichtiges Thema war jedoch, den Wiedereinstieg in das Berufsleben vorzubereiten. So wurden Bewerbungsmappen und Fotos erstellt und natürlich jede Menge Arbeitgeber angeschrieben. Bei diesem Part unterstützte Jan Bargfrede von der SPI Paderborn die Teilnehmer und tut dies auch in der zweiten Phase des Projektes, welche noch bis zu fünf Monate dauern kann. Ziel ist hier, entweder eine direkte Anstellung, einen Ausbildungsplatz oder aber einen Praktikumsplatz zu erhalten. Im Anschluss an die Aufführungen gilt es nun, die erworbenen Fähigkeiten und das neue Selbstbewusstsein zu nutzen, um Arbeitgeber zu beeindrucken und eine neue Beschäftigungsperspektive zu erhalten. Der Erwerb von Arbeitserfahrung steht ab sofort im Fokus. Und die Aussichten sind gut: Bereits vor der Premiere des Theaterstückes konnten einige der Teilnehmer positive Rückmeldungen der kontaktierten Arbeitgeber vermelden.

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